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 Kostümfest [30. Oktober 2011]

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Mòna
Herold
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Anzahl der Beiträge : 138

BeitragThema: Kostümfest [30. Oktober 2011]   So Apr 01, 2012 1:18 am

Ich habe nochmal die Erinnerungen an ein ganz besonders schönes Fest ausgegraben. Sie sollen nicht im Umzug der Schrifthallen verloren gehen.

Mit besonderem Dank nochmal an Patience hänge ich hier ihr Pergament noch einmal auf:



Rückblick Kostümfest 2011



Trotz einiger Aufregung, war es doch eine sehr gelungene Feier. Alle haben sich unheimliche Mühe bei ihren Kostümen gegeben und so kam doch einiges zusammen.

1. Wettbewerb: Einzelkostüme:



Bäowulf (Braumeister des Braufests), Noldorfeanor (Ardariel mit Axiom), Krmlkad (Oger), Móna (Bischof), Liaigis (Hexe), Montano (Kopfloser Reiter), Marcus (Pirat), Ned (Taurenschurke), Nulári (Voodoopriesterin), Sturmfeder (Weltuntergangsprophetin), Patience (Dalaranmagierin), Wolfling (Angler), Wolfling (Feine Dame)

Gewinner: 1. Móna, 2. Krmlkad, 3. Wolfling

2. Wettbewerb: Gruppenkostüme



Ned & Marcus (Piraten), Tsukijomi & Patience (Dalaranmagier)

Gewinner: Ned & Marcus

3. Wettbewerb: Geschichten und Gedichte

Gnomen(alp)traum

Ich erzähle eine kurze Geschichte, von einem Traum, den ich hatte.
Es war fürchterlich, es war Horror... es war... folgende Geschichte.

Es war Dunkel. Ich war in einer großen Halle und sah die Konturen von seltsamen Geräten.
Ein öliger Geruch lag in der Luft und die stickige Hitze raubte mir die Luft.
Aus einer fernen Ecke des Raums höre ich ein Kichern.
Hohe Töne sind es, es werden mehr, und mehr. Die Halle verstärkt die Stimmen. Sie werden zu einem lauten Hall.
Ein Echo tönt nach dem anderen plötzlich scheint es, als würde die ganze Halle kichern.
Das Licht geht an. Die Halle erstrahlt im Glanz. Ich bin von Maschinen umgeben.
Ich war in Gnomeregan. Und ich war ein Gnom!

(Noldorfeanor)

Die wartende Braut


Es lebte vor Jahren ein Mädchen am Meer,
Das Antlitz voll Schönheit, das Herzen so schwer.

Ihr Liebster schon Wochen der Heimat fern,
So betet sie nachts "Oh führ ihn mein Stern!"

"Führ ihn zu mir, bring ihn nach Haus,
Lang halt ich's ohne ihn nicht mehr aus."

So steht sie Nacht für Nacht wohl am Meer,
Auf ihrer Seele das Leid lastet schwer.

Und als sie so steht tobt ein Sturm über's Land,
Erfasst reißend und zerrend des Mädchens Gewand.

Zieht sie ins Wasser, wo bald verlischt
Das Leben des Mädchens in tosender Gischt.

In jener schicksalshaften Nacht,
Hat ihr das Meer den Tod gebracht.

Doch schenkte der Tod ihr keine Ruh,
Ihre Seele strebt dem Strand bald zu.

Durchnässt und bleich erreicht sie das Land,
Wo vor Stunden sie im Meer verschwand.

Noch Heute, so sagt man, erscheint sie bei Nacht,
Hält hoffend und wartend ihre ewige Wacht.

(Patience)

Die Geschichte von Sarana

Als Tochter eines reichen Kaufmannes mit 4 Schwestern mangelte es mir lange Zeit an nichts bis ich in das Alter kam, da ich zur Frau erblühte. Meine Schwestern waren alle älter als ich und wie ich unverheiratet. Als unser Vater eine Reise unternahm, baten wir ihn alle um Geschenke. Ich bat ihn um eine Rubinkette, rot wie Blut. Als er zurückkam, war er ungewohnt sorgenvoll. Er erzählte, dass ihn bei den Besorgungen für uns, seine Töchter, ein Unglück ereilte. Er wurde gefangen und nur gegen das Versprechen, eine Tochter einem seltsamen Ritter anzuvermählen, freigelassen. Hier meldete sich meine älteste Schwester zu Wort und gab das Versprechen, den Vater auszulösen. Alsbald wurde sie in einer reichverzierten Kutsche abgeholt. Wir hörten einige Zeit nichts von ihr, dann kam ein Pergament mit einer Todesnachricht...Sie sei erkrankt und verstorben. Der Unbekannte verlangte eine weitere Schwester zur Braut. Die zweitälteste ließ sich in selbiger Kutsche abholen. Auch mit ihr begab es sich nicht anders als mit meiner ältesten Schwester. Meine dritte Schwester wurde drei Tage später geholt. Beim nächsten Vollmond hörten wir von ihrem Tod. Als die Kutsche diesmal vorfuhr, drängte ich meine letzte lebende Schwester weg und nahm selbst den Sitz. Nach einer Reise in Sturm und Gewitter kamen wir in einer befestigten Burg an. Ein wunderschöner Jüngling in einem samtenen Gewand erwartete mich und küsste meine Hand. Willst Du meine Gemahlin sein, fragte er mich? Ich sah in seine dunklen Augen und nickte nur. Eine Bedingung nur habe ich, sagte er. Vertrauen geht mir über alles. Als meine Gemahlin bist Du Herrin über allen Besitz nur über das kleine Zimmer in dem alten Turm nicht, Das darfst Du niemals betreten. Ich stimmte zu, schon verzaubert. Wir wurden getraut, die Brautnacht übertraf alle meine Erwartungen. Mein Ehemann war zärtlich, liebevoll und fürsorglich. Er las mir des Abends Gedichte vor und füllte mir meinen Becher mit schwerem Wein, rot wie Blut. Auch wenn der Becher seltsam war in der Form, vergaß ich alles in seiner Nähe. Einige Tage später kündigte er eine Reise an. Er schenkte mir eine Rubinkette und Ohrringe, rot wie Blut. Über drei Tage werde ich wieder in deinen Armen liegen, meine Geliebte. Ich vertraue Dir...so sprach er. Voller Ungeduld harrte ich der Wiederkunft meines Geliebten, aber allmählich schob sich das Bild des dunklen Turms in meine Gedanken. Bis zur dritten Nacht konnte ich meiner Neugier widerstehen, aber dann...stahl ich mich im Lichte einer einsamen Kerze die wacklige Treppe hinauf. Der Mond draußen leuchtete rot wie Blut. Ich öffnete die eine, die verbotene Tür, meine Kerze flackerte im Wind, ich sah, dass ein Fenster offen stand und schloss es. Jetzt gewöhnten sich meine Augen an das Halbdunkel, zudem sah ich einen Leuchter auf dem Tische vor mir. Ich zündete die Kerzen auf dem Leuchter an und sah voll Schrecken auf den Tisch. Dort lagen... seltsam klebrige Perücken? und weitere Trinkgefäße, jeweils drei an der Zahl. Meine Sicht klärte sich irgendwann... voller Grauen...erkannte ich die Haare meiner toten Schwestern und deren ... Schädel. Die Tür hinter mir knarrte. Eine unnachgiebige Hand schloss sich um mein Haar und zwang meinen Kopf herum. Ich sah einen Spiegel an der Wand und im Spiegel erblickte ich mich selbst und meinen Gemahl mit einem Dolch an meiner Kehle.

(Wolfling)

Gewinner: Alle

Ich bedanke mich bei allen die da waren und hoffe ihr hattet genauso viel Spaß wie ich.
Seid weiter so kreativ und kommt auch im nächsten Jahr wieder, wenn das Il’amare zum Kostümfest einläd.

Liebe Grüße
Patience di Avona (Gastwirtin des Il’amare)
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Mòna
Herold
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Anzahl der Beiträge : 138

BeitragThema: Re: Kostümfest [30. Oktober 2011]   So Apr 01, 2012 1:22 am

Und ich füge meine eigenen noch hinzu:









Ich freue mich schon auf das Fest in diesem Jahr!
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Kostümfest [30. Oktober 2011]
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